Die NKL verwendet zur Ermittlung aller Gewinnnummern eine Ziehungsanlage, die nach dem Zufallsprinzip arbeitet. Alle Lose im Spiel haben damit die gleiche Chance, als Gewinnnummer gezogen zu werden. Die Ziehungsanlage besteht aus 7 Trommeln, in die zu Beginn der Lotterie eine bestimmte Anzahl nummerierter Kugeln eingeschüttet wird, um jede am Spiel teilnehmende Losnummer von 0.000.001 bis 3.000.000 als Gewinnnummer ermitteln zu können. In Trommel 1 werden 30 Kugeln mit den Nummern 00-29 und in die Trommeln 2, 3, 4, 5 und 6 werden je 10 Kugeln mit den Nummern 0-9 eingelegt. Trommel 7 enthält Kugeln mit den Buchstaben A-P, um die Losabschnitte für Sachgewinne zu ermitteln. Mit den Kugeln der Trommel 6 werden 1-stellige Endziffern
(je 300.000 Gewinnnummern), mit den Kugeln der Trommeln 5 und 6 werden 2-stellige Endziffern
(je 30.000 Gewinnnummern), mit den Kugeln der Trommeln 4, 5 und 6 werden 3-stellige Endziffern
(je 3.000 Gewinnnummern), mit den Kugeln der Trommeln 3, 4, 5 und 6 werden 4-stellige Endziffern
(je 300 Gewinnnummern), mit den Kugeln der Trommeln 2, 3, 4, 5 und 6 werden 5-stellige Endziffern
(je 30 Gewinnnummern) und mit den Kugeln der Trommeln 1, 2, 3, 4, 5 und 6 werden 7-stellige Endziffern
(1 Gewinnnummer) je Ziehungsvorgang gezogen. Die darauf entfallenden Gewinne beziehen sich auf ganze Lose.
Als kleinste mögliche Endziffer kann die Zahl 0, als größte mögliche Endziffer die Zahl 2.999.999 gezogen werden. Die Gewinnnummer 0.000.000 steht für die Losnummer 3.000.000.

Die täglichen Ziehungen
Die Gewinnnummern der täglichen Ziehungen werden mit einem elektronischen Zufallsgenerator mit digitaler Signatur ermittelt. Das gewährleistet, dass die Gewinnnummern nach dem Zufallsprinzip generiert und sicher in die Datenverarbeitungsanlage der NKL übertragen werden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat unseren Zufallsgenerator mit dem anerkannten Deutschen IT-Sicherheitszertifikat ausgezeichnet.

Die Jackpot-Ziehungen
Bei den Jackpot-Ziehungen der 1. bis 5. Klasse wird zunächst eine Vorziehung durchgeführt. Dabei wird eine der Ziffern zwischen 0 und 2 gezogen. Wird die 0 gezogen, so wird direkt im Anschluß eine 7-stellige Gewinnnummer ermittelt, auf die der Jackpot-Gewinn entfällt. Wird eine der Zahlen 1 oder 2 gezogen, so wird der in der Jackpot-Ziehung zur Verlosung stehende Gewinn auf die Jackpot-Ziehung der Folgeklasse übertragen und dem dort zur Verlosung stehenden Gewinn aufgeschlagen. In der 6. Klasse wird die Gewinnnummer ohne Vorziehung ermittelt.

Die Sonderziehungen der NKL
Die Sonderziehungen werden ebenfalls mit Hilfe des elektronischen Zufallsgenerators durchgeführt.

Die Ziehungen der Sachgewinne - ohne Mehrpreis
Für jeden dieser Gewinne wird eine 7-stellige Gewinnnummer gezogen. Handelt es sich bei der Losnummer um ein ganzes Los (1/1), steht der Gewinner des Sachpreises sofort fest. Ist die Losnummer in 1/2-, 1/4-, 1/8- oder 1/16-Teilung ausgegeben worden, wird der Gewinner durch die zusätzliche Ziehung eines Buchstabens ermittelt. Deshalb ist hinter jeder Losnummer stets ein Buchstabe zur Kennzeichnung des Losabschnitts angegeben. Ganze Lose haben immer den Buchstaben A.

Die Renten-Joker-Ziehungen
Bei den Ziehungen des Renten-Jokers werden 7-stellige Gewinnnummern ermittelt. Wie bei den täglichen Ziehungen des Hauptspiels geschieht dies mit Hilfe des elektronischen Zufallsgenerators.

Wiederholungs- und Ergänzungszüge
Wird im Verlauf der Lotterie an einem Ziehungstag innerhalb einer Gewinnstufe eine bereits gezogene 1-, 2-, 3-, 4-, 5- oder 7-stellige Endziffer gezogen, so wird der Ziehungsvorgang unmittelbar danach wiederholt (Wiederholungszug). In der 6. Klasse scheiden die Gewinnnummern der 4 Großen Hauptziehungen am Tag vor der nächstfolgenden Großen Hauptziehung bzw. der Superziehung aus dem Spiel aus. Um Wiederholungszüge auf die ausgeschiedenen, mit 1-stelligen Endziffern ermittelten Gewinnnummern zu vermeiden, werden die entsprechenden Kugeln aus der Trommel 6 entnommen.
Wird ab der 2. Großen Hauptziehung der 6. Klasse eine Endziffer (z.B. 567) gezogen, die Bestandteil einer bereits ausgeschiedenenen, höherstelligen Endziffer (z.B. 1.234.567) war, so wird ebenfalls unmittelbar danach die notwendige Anzahl von Ergänzungszügen (in diesem Beispiel also ein Ergänzungszug) durchgeführt.

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